Kolpingsfamilie Nottuln informiert zum Familienwahlrecht

 

Ist es möglich, dass Bürgerinnen und Bürger von Geburt an ein Wahlrecht haben? 47 Abgeordnete aus allen Parteien des Deutschen Bundestages, darunter Parlamentspräsident Wolfgang Thierse, Rainer Eppelmann, Antje Volmer, Hermann-Otto Solms, Klaus Haupt, haben diese Forderung mit einem fraktionsübergreifenden Gruppenantrag "Mehr Demokratie wagen durch ein Wahlrecht von Geburt an" erhoben. 

 

Der Kinderschutzbund, katholische Verbände und namhafte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens setzen sich dafür ein. Das Kolpingwerk Diözesanverband Münster beschäftigt sich mit dieser Frage seit 1996 und hat sehr konkrete Vorstellungen, wie dieses Vorhaben realisiert werden kann. Ziel ist es dabei, angesichts einer immer älter werdenden Gesellschaft den Fokus auf das Thema "Familie" zu richten um so die Position von Kindern und Familien zu stärken. Familienpolitische Akzente würden mehr in die politischen Entscheidungen fließen und und die Rahmenbedingungen für Familien verbessern. Jedoch: Viele Fragen nach rechtlicher und ganz praktischer Umsetzung wollen diskutiert werden. 

Die Kolpingsfamilie Nottuln hatte alle an Familienpolitik Interessierte herzlich eingeladen, sich mit dieser Frage am Freitag (11. Juni 2004) um 20.00 Uhr im Katholischen Pfarrheim, Heriburgstraße 12 zu beschäftigen. Karl Schiewerling, Diözesansekretär des Kolpingwerkes Diözesanverband Münster und Mitglied der Kolpingsfamilie Nottuln stellte die gesellschaftspolitischen, rechtlichen und organisatorischen Überlegungen dar. 

Hier sein Vortrag:  wahlrechtvongeburtan.pps