Der 16. August 2012: Ein strahlender Sommertag – und in der Seniorenstube im Ortskern von Nottuln strahlen sie um die Wette: Senioren und Seniorinnen, Helferinnen und Helfer, ehemalige und aktive „Würdenträger“ in unterschiedlichen Funktionen. Das ist der Rahmen für ein wundervolles kleines Fest, ausgerichtet zum 30-jährigen Bestehen der Seniorenstube der Kolpingsfamilie Nottuln. Alle Gäste werden empfangen von den Helferinnen der Einrichtung mit einem Glas Sekt. Dann kann es losgehen!

 

Gerd Schmitz, Vorsitzender der Kolpingsfamilie, bringt es gleich auf den Punkt. Die Seniorenstube sei eine einmalige Einrichtung im Diözesanverband – und darüber hinaus gäbe es solche Einrichtungen äußerst selten. Also könne man zu Recht stolz sein auf diese tolle soziale Einrichtung in Nottuln, die keinesfalls nur für Kolpingmitglieder, sondern allen älteren Mitbürgern der Gemeinde offenstehe. Sein Dank galt den „Gründern“ bzw. Ideengebern von damals, Willi Austermann und Paul Thiele, aber auch der Gemeinde, die von der Idee angetan gewesen sei und dann den Raum mietfrei zur Verfügung gestellt habe.

Wolf Haase, stellvertretender Bürgermeister und Elisabeth Beckmann, Mitglied im Seelsorge-team der Kirchengemeinde St. Martin, stimmten in den allgemeinen „Lobgesang“ mit ein. Ein großes Dankeschön der politischen und kirchlichen Gemeinde wird formuliert, verbunden mit der Aufforderung, bitte auf dem guten Weg weiter zu machen.

Dann steht die große Kaffeetafel im Vordergrund. Selbstgebackener Kuchen und frischer, duftender Kaffe ist für alle Anwesenden ein Hochgenuss. Bei der Atmosphäre könnte man noch lange bleiben; viele haben sich auch richtig Zeit genommen und genießen den herrlichen Nachmittag.

Zum Abschluss gibt’s noch viele Blumensträuße: Als großen Dank für lange Jahre geleistete Arbeit an Jovita Eilmann (erste Leiterin der Seniorenstube), Paula Austermann und Agnes Haarbeck (Leiterinnen Team Seniorenarbeit) und Günter Bittner (aktiver Leiter der Senioren-stube). Felix Schnetgöke, damaliger Kaplan in Nottuln und seinerzeit Präses der Kolpingsfamilie, fasst es in einem Schlusswort noch mal zusammen: „Solche Einrichtungen werden immer wichtiger beim Thema Alterseinsamkeit“.

Wie gut, dass wir diese Seniorenstube haben.